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Badminton-Punktspiele zwischen Weißenburg und Schlachthof

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Geschrieben von: sb Montag, den 09. März 2020 um 19:37 Uhr

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Für die ARSV-Erste ging es am Wochenende nach Weißenburg und Rednitzhembach, die Zweite trat in Stein und am Schlachthof an.

Weise in Weißenburg

Die größtenteils junge Mannschaft des TSV 1860 Weißenburg stellte sich Katzwang I mit großem Kampfgeist. Gut, dass die Gäste an diesem Spieltag beschlossen, ihre Auswärtsschwäche abzulegen. Herren wie Damen nahmen grüne Linien auf grünem Boden mit Humor. Die Herrendoppel gingen dennoch in die Hose, und die Damen gaben prompt ihren ersten Satz ab. Die Damen konnten den Katzwanger Prinzipien treu bleiben und holten ihr Doppel eben im 3. Satz souverän, und danach auch noch die wichtigen Punkte in Einzel und Mixed.

Marco musste im Spitzeneinzel durch drei Runden, blieb aber ebenfalls eine Bank. Dass Ersatzmann Wilfried trotz weiter Anfahrt die Mannschaft unterstützte, war auch eine Spitzensache, und so war ein verlorenes 3. HE zu verschmerzen. Jürgen wollte im finalen 2. Herreneinzel den Sieg perfekt machen und zehrte sich über die ersten beiden Sätze schon mächtig aus: Nach 27:25 / 21:23 war noch ein 3. Satz nötig. Jürgen blieb konzentriert und vermied jegliche Spiel-Hektik. Ein Sieg wäre verdient gewesen, doch die Schmerzen am Fuß waren zu groß. Mit einem immer noch knappen 21:18 freuten sich die Gegner über ihren wichtigen Unentschieden-Punkt, der Weißenburg wahrscheinlich den Klassenerhalt beschert.

Heile Welt in Hembach

Um den Klassenerhalt muss Katzwang I nicht bangen. Nach einem kurzen Auswärts-Durchhänger zu Beginn der Rückrunde kamen am Sonntag in Rednitzhembach weitere zwei Punkte auf die Habenseite: Mit 5:3 mussten sich die Gastgeber nach einer superspannenden Partie geschlagen gegeben. Hier konnten die Katzwanger sich über die siegreichen Herrendoppel mit Ersatz-Power von Renan und Danny freuen. Damendoppel und 1. Herreneinzel: wieder eine Bank. Mit dem Punkt aus dem Dameneinzel war der Sieg auch schon geschafft. Susanne war jedoch froh, dass das Glück beim nervenzerreißenden Spielstand von 29:29 im 2. Satz Katzwang hold war und zwei Sätze genügten.

Und das Mixed? Leider nicht so spritzig wie am Samstag, die Gegner routiniert, aber was soll's? Schwer hatte es Renan, der hochrutschen musste, und sich im 2. Einzel immerhin wacker hielt. Man hörte am Spielfeldrand in der gut gelaunten Runde öfter ein Philosophieren darüber, dass Badminton eben ein Mannschaftssport ist. Was zählt, ist das Gesamtergebnis. Danny wollte daraufhin "auch mal wissen, wie es sich anfühlt, zu verlieren". Fast hätte das gar nicht geklappt, denn mit einer unglaublichen Gelassenheit rang er seinem Einzelgegner den letzten Nerv ab. Mit 19:21, 22:20 und einem 21:17, in dem auch der x-te Traubenzucker nicht mehr schnell genug nachhelfen konnte, ließ er Rednitzhembach einen weiteren Ehrenpunkt - und fuhr trotzdem zufrieden heim. Danke für die faire, fröhliche Begegnung!

Steil aufwärts in Stein

Mitten im Aufstiegskampf war Katzwang II in Stammbesetzung auf Tour. Da ließ die ehrgeizige Mannschaft beim TSV Stein 1875 IV auch nichts anbrennen. Nur das 1. HE und das 2. HE wollten nicht gelingen. Mit einem 6:2-Auswärtssieg ohne jeglichen 3. Satz pumpte das Adrenalin sicher mächtig am Vorabend des großen "Aufstiegsderbys" Katzwang II gegen TSV 1846 Nürnberg V.

Schlagkraft am Schlachthof

Das wichtigste Spiel des Wochenendes für die Katzwanger Badminter war definitiv die Begegnung am Schlachthof, wo eine weitere Mannschaft um den Aufstieg aus der B-Klasse ballerte. Und auch hier erfüllten die Damen aus dem Süden komplett ihr Soll. Nur mussten sie einmal mehr ernüchtert feststellen, dass man allein mit Damendoppel, Dameneinzel und Mixed noch keinen Mannschaftssieg erspielt.

In den Doppeln unterlegen, wollten jedoch am zweiten Spieltag Christian und Simon mit dem 1. und 2. HE Boden gutmachen. Christian blieb in 3 Durchgängen immer mehr am Ball, konnte aber den Punkt doch nicht nach Hause bringen. Ähnlich ging es Simon: Bei ihm kam das Pech im 1. Satz mit einem unglücklichen 23:21 für den Gegner. Der spannende 2. Satz ging mit einem erneut knappen 21:18 noch unglücklicher aus. Damit feierte man in Nürnberg-City vermutlich vorzeitig den Aufstieg in die A-Klasse.

Für Katzwang II ist der Zug aber vielleicht noch nicht abgefahren. Mit vielen Siegen hat die junge Mannschaft auch viele Punkte gesammelt und steht auch im Gruppenvergleich sehr gut da. Dass man als guter Zweiter auch aufsteigen kann, wenn es angeboten würde, wissen wir bereits. Also nicht verzagen: Bei den abschließenden beiden Heimspielen lasst Ihr Euch doch sicher nicht lumpen!